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Wirkstoff: Nicotin resinat

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Details & Pflichtangaben

Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Nicorette freshmint 4 mg Lutschtabletten, gepresst.
Wirkstoff: Nicotin. Anwendungsgebiete: zur Linderung von Entzugserscheinungen und Verringerung des Verlangens nach Nicotin.




GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Nicorette freshmint 4 mg Lutschtabletten, gepresst zur Anwendung bei Erwachsenen
Wirkstoff: Nicotin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Es wird Ihnen empfohlen, mit einem Arzt oder Apotheker zu sprechen, wenn Sie nach 9 Monaten immer noch Schwierigkeiten haben, ohne Unterstützung durch Nicorette Lutschtabletten das Rauchen aufzugeben.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
  1. WAS SIND NICORETTE LUTSCHTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
  2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NICORETTE LUTSCHTABLETTEN BEACHTEN?
  3. WIE SIND NICORETTE LUTSCHTABLETTEN ANZUWENDEN?
  4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
  5. WIE SIND NICORETTE LUTSCHTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?
  6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN


1. WAS SIND NICORETTE LUTSCHTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Dieses Arzneimittel wird zur Linderung von Entzugserscheinungen und Verringerung des Verlangens nach Nicotin angewendet. Beides kann bei Ihnen auftreten, wenn Sie versuchen, das Rauchen gleich ganz aufzugeben oder zunächst versuchen, die Anzahl der von Ihnen gerauchten Zigaretten zu verringern. Die Behandlung ist für erwachsene Raucher ab 18 Jahren bestimmt. Nicorette 4 mg Lutschtabletten sind für Raucher mit einer starken Tabakabhängigkeit geeignet, z.B. Raucher, die ihre erste Zigarette innerhalb von 30 Minuten nach dem Aufwachen rauchen oder mehr als 20 Zigaretten pro Tag rauchen. Dieses Arzneimittel kann Sie dabei unterstützen, das Rauchen sofort völlig aufzugeben oder zunächst weniger zu rauchen, bevor Sie ganz mit dem Rauchen aufhören. Wenn Sie glauben, dass Sie gleich ganz mit dem Rauchen aufhören können, sollten Sie dies tun. Wenn Sie jedoch meinen, dass das ein zu großer Schritt ist, möchten Sie vielleicht als ersten Schritt zunächst die Anzahl der von Ihnen gerauchten Zigaretten verringern, bevor Sie mit dem Rauchen ganz aufhören. Für weitere Einzelheiten siehe Abschnitt 3 \"Wie sind Nicorette Lutschtabletten anzuwenden?\". Nicorette Lutschtabletten lindern die Nicotinentzugserscheinungen einschließlich des Rauchverlangens, d.h. die Beschwerden, die beim Einstellen des Rauchens auftreten. Wenn Ihr Körper plötzlich kein Nicotin mehr aus dem Tabak erhält, können bei Ihnen unangenehme Empfindungen auftreten, die als Entzugserscheinungen bezeichnet werden. Dazu gehören Reizbarkeit, Zorn, gedrückte Stimmung, Angst, Ruhelosigkeit, Konzentrationsstörungen, gesteigerter Appetit oder Gewichtszunahme, Rauchverlangen, nächtliches Erwachen oder Schlafstörungen. Das Nicotin in Nicorette Lutschtabletten kann dazu beitragen, diese unangenehmen Empfindungen und das Rauchverlangen zu lindern oder ganz zu verhindern. Um Ihre Chancen der Raucherentwöhnung zu erhöhen, sollten Sie zusätzlich Rat und Unterstützung einholen.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NICORETTE LUTSCHTABLETTEN BEACHTEN?

Nicorette Lutschtabletten dürfen nicht angewendet werden:
  • wenn Sie allergisch gegen Nicotin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie unter 12 Jahre alt sind.
  • wenn Sie nie geraucht haben.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden. Möglicherweise können Sie Nicorette Lutschtabletten anwenden, müssen aber vorher mit Ihrem Arzt Rücksprache halten:
  • wenn Sie vor kurzem einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten haben.
  • wenn Sie Schmerzen im Brustkorb (instabile Angina pectoris) oder Angina pectoris in Ruhe haben.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben, die die Geschwindigkeit Ihres Herzschlags oder Ihren Herzrhythmus beeinflusst (Arrhythmie).
  • wenn Sie an Bluthochdruck leiden, der durch Arzneimittel nicht ausreichend eingestellt ist.
  • wenn Sie jemals allergische Reaktionen hatten mit Schwellungen von Lippen, Gesicht und Rachen (Angioödem) oder juckendem Hautausschlag (Urtikaria). Die Anwendung von Nicotinersatzmitteln kann manchmal derartige Reaktionen auslösen.
  • wenn Sie eine schwere oder mittelschwere Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden.
  • wenn sie eine Zuckerkrankheit (Diabetes) haben.
  • wenn Ihre Schilddrüse überaktiv ist.
  • wenn Sie einen Tumor der Nebennieren (Phäochromozytom) haben.
  • wenn Sie ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür haben.
  • wenn Sie an einer Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) leiden.

Dieses Arzneimittel darf nicht von Nichtrauchern angewendet werden.

Kinder:
Nicotindosen, die von erwachsenen Rauchern toleriert werden, können bei Kindern schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen, die tödlich verlaufen können. Deshalb müssen Nicorette Lutschtabletten jederzeit für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Anwendung von Nicorette Lutschtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten: Theophyllin zur Behandlung von Asthma, Tacrin gegen Alzheimer, Clozapin gegen Schizophrenie, Ropinirol zur Behandlung der Parkinson Krankheit.

Anwendung von Nicorette Lutschtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Während der Anwendung der Lutschtabletten dürfen Sie nicht essen oder trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Es ist sehr wichtig, während der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören, da Rauchen zu einem geringen Wachstum Ihres Babys führen kann. Es kann außerdem zu Frühgeburten oder zu Totgeburten führen. Am besten ist es, wenn Sie das Rauchen ohne Anwendung nicotinhaltiger Arzneimittel einstellen können. Falls Ihnen das nicht gelingt, sollten Sie Nicorette Lutschtabletten nur nach Rücksprache mit der medizinischen Fachkraft, die Ihre Schwangerschaft begleitet, mit Ihrem Hausarzt oder mit einem Arzt in einem Zentrum anwenden, das auf die Unterstützung von Personen spezialisiert ist, die das Rauchen aufgeben wollen. Die Anwendung von Nicorette Lutschtabletten sollte während der Stillzeit vermieden werden, da Nicotin in die Muttermilch übergeht und Ihr Kind beeinträchtigen kann. Wenn Ihnen Ihr Arzt die Anwendung von Nicorette Lutschtabletten empfohlen hat, sollten Sie die Lutschtablette unmittelbar nach dem Stillen und nicht in den letzten zwei Stunden vor dem Stillen anwenden. Rauchen erhöht bei Frauen und Männern das Risiko für Unfruchtbarkeit. Es ist nicht bekannt, welche Auswirkungen dabei Nicotin auf die Fruchtbarkeit hat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es wurden keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beobachtet.

3. WIE SIND NICORETTE LUTSCHTABLETTEN ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die Hinweise zur Anwendung von Nicorette Lutschtabletten richten sich danach, ob Sie:
  • das Rauchen sofort einstellen.
  • das Rauchen allmählich einstellen.


Erwachsene ab 18 Jahren:
Raucherentwöhnung mit sofortigem Rauchstopp:
Ziel ist es, das Rauchen sofort aufzugeben und die Lutschtablette zu verwenden, um das Rauchverlangen zu verringern. Beginnen Sie mit der Anwendung von 8 bis 12 Lutschtabletten pro Tag. Wann immer Sie Drang zum Rauchen verspüren, sollten Sie eine Lutschtablette in den Mund legen und sich auflösen lassen. Wenden Sie die Lutschtabletten so bis zu 6 Wochen an und verringern Sie dann allmählich die Anzahl der Lutschtabletten, die Sie pro Tag anwenden. Sobald Sie nur noch 1 oder 2 Lutschtabletten pro Tag benötigen, sollten Sie die Anwendung ganz beenden. Danach können Sie gelegentlich noch ein heftiges Verlangen nach einer Zigarette verspüren. Falls dies geschieht, können Sie wieder eine Lutschtablette anwenden.

Rauchreduktion mit anschließendem Rauchstopp:
Ziel ist es, allmählich einige Ihrer Zigaretten durch eine Lutschtablette zu ersetzen. Wenn dies gelungen ist, können Sie dann mit Hilfe der Lutschtabletten ganz auf Ihre Zigaretten verzichten. Schließlich geben Sie auch die Anwendung der Lutschtabletten auf. Wenn Sie ein starkes Rauchverlangen verspüren, wenden Sie statt einer Zigarette eine Nicorette Lutschtablette an, um Ihr Verlangen zu stillen. Verringern Sie die Anzahl der Zigaretten, die Sie pro Tag rauchen, so weit wie möglich. Wenn Sie nach 6 Wochen die Anzahl der von Ihnen pro Tag gerauchten Zigaretten nicht verringern konnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Sobald Sie sich dazu in der Lage fühlen, sollten Sie das Rauchen ganz einstellen. Befolgen Sie dabei die oben genannten Hinweise für den sofortigen Rauchstopp. Tun Sie dies sobald wie möglich. Falls Ihr Versuch, das Rauchen vollständig aufzugeben, innerhalb von 6 Monaten nach Beginn der Anwendung dieses Arzneimittels nicht erfolgreich war, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Überschreiten Sie nicht die angegebene Dosis. Befolgen Sie die Anweisungen sorgfältig und wenden Sie nicht mehr als 15 Lutschtabletten an einem Tag (24 Stunden) an.

Kinder und Jugendliche:
Jugendliche ab 12 bis 17 Jahren:
Nicorette Lutschtabletten dürfen nur auf ärztliche Verordnung angewendet werden.

Kinder unter 12 Jahren:
Kinder unter 12 Jahren dürfen dieses Arzneimittel nicht anwenden.

Dieses Arzneimittel ist zur Anwendung in der Mundhöhle bestimmt. Es wird in den Mund gelegt, wo es sich auflöst und dabei Nicotin abgibt, das über die Mundschleimhaut vom Körper aufgenommen wird. Legen Sie eine Lutschtablette in Ihren Mund und schieben Sie sie von Zeit zu Zeit von einer Seite der Mundhöhle zur anderen, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Das dauert im Allgemeinen weniger als 20 Minuten. Sie dürfen die Lutschtablette nicht zerkauen oder im Ganzen schlucken. Wenn Sie eine Lutschtablette im Mund haben, sollten Sie nicht essen oder trinken. Wenden Sie nicht mehr als 15 Lutschtabletten pro Tag an. Wenn Sie das Gefühl haben, das Arzneimittel insgesamt länger als 9 Monate zu benötigen, sollten Sie einen Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Wenn Sie in Versuchung kommen, wieder mit dem Rauchen zu beginnen:
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie:
  • befürchten, dass Sie wieder anfangen könnten zu rauchen.
  • Schwierigkeiten haben, die Anwendung der Lutschtabletten vollständig aufzugeben.

Falls Sie wieder mit dem Rauchen beginnen, können diese Sie beraten, wie Sie mit einer weiteren Anwendung einer Nicotinersatztherapie die besten Ergebnisse erzielen können.

Wenn Sie eine größere Menge Nicorette Lutschtabletten angewendet haben, als Sie sollten:
Zu einer Überdosierung von Nicotin kann es kommen, wenn Sie gleichzeitig rauchen und Nicorette Lutschtabletten anwenden. Wenn ein Kind Nicorette Lutschtabletten angewendet hat oder wenn Sie mehr Nicorette Lutschtabletten angewendet haben als Sie sollten, setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf. Nicotindosen, die von erwachsenen Rauchern vertragen werden, können bei Kindern schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen, die tödlich verlaufen können. Die Anzeichen einer Überdosierung sind Krankheitsgefühl (Übelkeit), Erbrechen, vermehrter Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Schwindel, Hörstörungen und ausgeprägtes Schwächegefühl. Bei hohen Dosen kann es in der Folge zu Blutdruckabfall, schwachem und unregelmäßigem Puls, Atembeschwerden, sehr starker Müdigkeit, Kreislaufkollaps und allgemeinen Krampfanfällen kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wirkungen, die mit der Raucherentwöhnung in Zusammenhang stehen (Nicotinentzug):
Einige der unerwünschten Wirkungen, die bei Ihnen auftreten können, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, können Entzugserscheinungen sein aufgrund der Abnahme der Nicotinzufuhr. Zu diesen unerwünschten Wirkungen zählen:
  • Reizbarkeit, Aggression, Ungeduld oder Frustration
  • Ängstlichkeit, Ruhelosigkeit oder Konzentrationsstörungen
  • Nächtliches Erwachen oder Schlafstörungen
  • Gesteigerter Appetit oder Gewichtszunahme
  • Gedrückte Stimmung
  • Starkes Rauchverlangen
  • Langsamer Herzschlag
  • Zahnfleischbluten oder Mundgeschwüre
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Husten, Halsentzündung, verstopfte oder laufende Nase
  • Verstopfung


Wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken, müssen Sie die Anwendung von Nicorette Lutschtabletten beenden und umgehend einen Arzt aufsuchen, da sie Anzeichen einer schweren Allergie sein können:
(Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Nesselausschlag (ein Hautzustand, der durch juckende, erhabene oder rote Flecken gekennzeichnet ist)
  • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen
  • Atembeschwerden
  • Schluckbeschwerden


Die meisten Nebenwirkungen treten in der frühen Anwendungsphase auf. In den ersten Behandlungstagen kann es zu Reizungen in Mund und Rachen kommen, die jedoch bei den meisten Anwendern bei fortgesetzter Anwendung nachlassen.

Andere mögliche Nebenwirkungen:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • Schluckauf
  • Übelkeit (Krankheitsgefühl)
  • Reizungen von Rachen, Mund oder Zunge


Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Lokale Effekte wie Brennen, Entzündung der Mundschleimhaut, Geschmacksstörungen
  • Kältegefühl, Wärmegefühl, Kribbeln der Haut
  • Mundtrockenheit oder vermehrter Speichelfluss
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schmerzen oder Missempfindungen im Bauch
  • Erbrechen, Blähungen, Durchfall
  • Sodbrennen
  • Erschöpfung
  • Überempfindlichkeit (Allergie)


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
  • Auswirkungen auf die Nase wie Verstopfung und Niesen
  • Keuchen (Bronchospasmus), Atemnot (Dyspnoe), Engegefühl im Hals
  • Hautrötungen oder übermäßige Schweißproduktion
  • Orale Wirkungen wie Kribbeln im Mund, Entzündungen der Zunge, Mundgeschwüre, Abschilferung der Mundschleimhaut oder Stimmstörung, Schmerzen im Mund und Rachen, Aufstoßen
  • Herzklopfen, Herzrasen, Bluthochdruck
  • Nesselsucht und/oder Juckreiz oder Hautrötung
  • Abnorme Träume
  • Beschwerden und Schmerzen im Brustbereich
  • Schwäche, Unwohlsein


Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Schluckstörung, verminderte Schmerzempfindlichkeit im Mund
  • schnelle und unregelmäßige Herzschlagfolge, die mit entsprechenden Arzneimitteln behandelt werden kann
  • Würgen


Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Verschwommenes Sehen, vermehrte Tränensekretion,
  • Trockenheit im Rachen, Magen-Darm-Beschwerden, schmerzende Lippen


Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND NICORETTE LUTSCHTABLETTEN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Tablettenbehältnis: Im Originalbehältnis aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Blisterpackung: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Das Behältnis nicht für andere Zwecke verwenden, da es möglicherweise Rückstände von Tablettenstaub enthält, der sich als feiner Film auf den Gegenständen in dem Behältnis ablagern kann. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Nicorette Lutschtabletten enthalten:
Der Wirkstoff ist Nicotin (als Nicotinresinat). Jede Lutschtablette enthält 4 mg Nicotin. Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Mannitol (Ph. Eur.), Xanthangummi, Pfefferminz-Aroma (enthält arabisches Gummi, Pfefferminz-, Menthol- und Eukalyptus-Aroma), Natriumcarbonat, Sucralose (E955), Acesulfam-Kalium (E950), Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]. Filmüberzug: Hypromellose (E464), Pfefferminz-Aroma (enthält Pfefferminz-, Menthol- und Eukalyptus-Aroma), Titandioxid (E171), Sucralose (E955), Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Muscovit, beschichtet mit Titandioxid (E171), Acesulfam-Kalium (E950), Polysorbat 80 (E433). Nicorette Lutschtabletten sind zuckerfrei.

Wie Nicorette Lutschtabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Ovale, weiße bis fast weiße Lutschtablette mit der Prägung \"n\" auf der einen und \"4\" auf der anderen Seite.

Packungsgrößen:
Jedes Tablettenbehältnis enthält 20 Lutschtabletten. Die Packungen können ein oder vier Tablettenbehältnisse enthalten. Jede Faltschachtel enthält 2 Blisterpackungen mit 12 Lutschtabletten. Mit und ohne Schutzhülle. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:
Johnson & Johnson GmbH
Johnson & Johnson Platz 2
41470 Neuss
Deutschland
Tel.: 00800 260 260 00 (kostenfrei)

Hersteller:
McNeil AB
Norrbroplatsen 2
25109 Helsingborg
Schweden

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2016.

Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2018

Darreichungsform: Lutschtabletten

Artikelnummer: 10933968

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Details
EAN 4150109339689
PZN 10933968
Anbieter Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Packungsgröße 80 St
Darreichungsform Lutschtabletten
Produktname Nicorette freshmint 4mg gepresst
Monopräparat ja
Wirksubstanz Nicotin resinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 50
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Lassen Sie das Arzneimittel langsam im Mund zergehen. Wechseln Sie das Arzneimittel regelmäßig von einer Seite der Mundhöhle auf die andere, bis es sich nach ca. 16-19 Minuten vollständig aufgelöst hat.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 9 Monate angewendet werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten sowie zum Kreislaufkollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Erwachsene 1 Lutschtablette 8-12 mal täglich im Abstand von 1-2 Stunden
Höchstdosis: Eine Dosis von 15 Lutschtabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Für Jugendliche von 12-17 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert.
Es kann sinnvoll sein, im Laufe der Behandlung die Dosis zu reduzieren.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Anwendungsgebiete
Die Rauchentwöhnung sollte begleitet sein von Maßnahmen, die die Motivation unterstützen.
- Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung
- Linderung von Nicotinentzugssymptomen
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wird als Unterstützung zur Raucherentwöhnung eingesetzt, vor allem um Entzugserscheinungen zu mildern. Das Entscheidende dabei ist, dass das Nikotin nicht in Form einer Zigarette abgegeben wird. Dadurch können die nachteiligen Faktoren, wie die zusätzlich mit aufgenommenen Schadstoffe und der suchtfördernde Vorgang des Rauchens, ausgeschlossen werden. Durch langsame Verringerung der Nikotinmenge kann kontrolliert die Nikotinabhängigkeit beendet werden.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Tablette
+ Nicotin resinat
4 mg Nicotin
+ Mannitol
+ Xanthan gummi
+ Pfefferminz-Aroma, Gummi arabicum-haltig
+ Arabisches Gummi
+ Pfefferminz-Aroma
+ Menthol-Aroma
+ Eucalyptus-Aroma
+ Natriumcarbonat
+ Sucralose
+ Acesulfam kalium
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Hypromellose
+ Pfefferminz-Aroma, mentholhaltig
+ Titandioxid
+ Polysorbat 80
+ Cellulose, mikrokristalline
+ Muscovit
+ Titandioxid
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Schlaganfall, der erst kurz zurückliegt

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Angina pectoris
- Herzschwäche
- Herzrhythmusstörungen
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Raynaud-Syndrom
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Bluthochdruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der mit Insulin behandelt werden muss
- Schilddrüsenüberfunktion
- Hauterkrankungen, die den ganzen Körper betreffen und/oder chronisch sind, wie z.B. Schuppenflechte, chronische Hautentzündungen und Nesselausschlag
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)

Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht einnehmen.

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 12 bis 17 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Nebenwirkungen, die speziell auftreten, wenn Nikotin geschluckt wird:
- Vermehrter Speichelfluss
- Schluckauf
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen, zum Teil mit Entzündung der Mund- und Rachenschleimhaut

Beim Arzneimittel werden zahlreiche Nebenwirkungen angegeben. Dabei ist zu beachten:

Grundsätzlich können unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie beim Rauchen.

Beschwerden, die auftreten, können auch durch den Entzug bedingt sein.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2 AVP = Der für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebene einheitliche Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. HS AMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5 % an die Apotheke ausgezahlt wird.

3 Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versand

4 Preis solange der Vorrat reicht

5 Ersparnis bei Kauf bei der der Onlineapotheke disapo gegenüber dem AVP².

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