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PENTASA 500 mg Retardtabletten

Mesalazin
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Artikelnummer/PZN

02648337

Darreichungsform

Retard-Tabletten

Hersteller

FERRING Arzneimittel GmbH

Artikelbeschreibung

EAN
PZN 02648337
Anbieter FERRING Arzneimittel GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N2
Darreichungsform Retard-Tabletten
Produktname PENTASA 500 mg
Monopräparat ja
Wirksubstanz Mesalazin
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 50
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie das Arzneimittel in Wasser oder Fruchtsaft gelöst verabreichen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei Colitis ulcerosa, akuter Schub:
Erwachsene 1-4 Tabletten 2-mal täglich zwischen den Mahlzeiten
Zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Colitis ulcerosa:
Erwachsene 1 Tablette 3-mal täglich zwischen den Mahlzeiten
Bei Morbus Crohn, akuter Schub:
Erwachsene 2-4 Tabletten 2-mal täglich zwischen den Mahlzeiten
Bei Morbus Crohn, akuter Schub: Alternativ kann die Tagesdosis auch auf 3 Einzeldosen verteilt werden.
Für Kinder ab 6 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.
- Colitis ulcerosa
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn, zur Behandlung akuter Schübe
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hemmt Entzündungen. Er unterdrückt die Bildung von Botenstoffen, die im Körper maßgeblich bei der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind.
bezogen auf 1 Tablette
500 mg Mesalazin
+ Povidon K30
+ Ethylcellulose
+ Magnesium stearat
+ Talkum
+ Cellulose, mikrokristalline
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erhöhte Blutungsneigung
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Atemwegserkrankungen, wie:
- Asthma bronchiale

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Blähungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Nesselausschlag
- Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
- Hautausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Ferring Arzneimittel GmbH
Fabrikstraße 7
24103 Kiel
Deutschland

Webseite: https://www.ferring.de
Tel: +49 431 5852-0
E-Mail: info@ferring.de
Impressum: https://www.ferring.de/impressum/

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0800 244486-0
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