ASS AL Protect 100 mg magensaftresistente Tabletten bei erhöhtem Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
- Blutverdünnung zur Vorbeugung von Herz- und Gehirnproblemen
- Mit Wasser einnehmen, Anwendung mit Arzt abstimmen
- Langfristig anwendbar, Arzt bei Überdosierung kontaktieren
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Artikelbeschreibung
Wie wirkt es?
ASS AL Protect als Blutverdünner, um Blutgerinnsel vorzubeugen
- Tabletten mit magensaftresistentem Überzug
- Zur Vorbeugung von weiteren Herzinfarkten
- Zur Vorbeugung von Problemen des Herz-Kreislauf-Systems bei stabiler oder instabiler Angina pectoris
- Zur Vorbeugung von weiteren Schlaganfällen durch Gefäßverschluss
- Für Erwachsene zur langfristigen Einnahme geeignet
Verbessert die Fließeigenschaft des Blutes
Die häufigsten Todesursachen in Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen1 wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine der Ursachen für Herzinfarkte und Durch-blutungsstörungen sind Blutgerinnsel. Sie entstehen häufig durch das Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozyten).2
Verklumpt Blut in einem Blutgefäß, wird das umliegende Gewebe nicht mehr durchblutet und von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten. Passiert dies in den Herzkranzgefäßen, kann es zu einer Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich) oder einem Herzinfarkt kommen. Ein Blutgerinnsel kann sich auch in den Herzkammern bilden. Wenn es sich löst, wird es im Blutstrom mitgeschwemmt und kann beispielsweise Gefäße im Kopf verschließen. Tritt dadurch ein Sauerstoffmangel im Gehirn auf, kann ein Schlaganfall die Folge sein.
ASS AL PROTECT wird als Blutverdünner eingesetzt, um das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln zu verringern. Das Arzneimittel kann zur Anwendung kommen, um weitere Herzinfarkte, Schlaganfälle und Problemen des Herz-Kreislauf-Systems bei PatientInnen mit stabiler und instabiler Angina Pectoris vorzubeugen.
ASS AL PROTECT mit Magenschutz
ASS AL PROTECT sind magensaftresistente Tabletten mit 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS). Das Arzneimittel ist mit einem speziellen Überzug versehen, um die empfindliche Magenschleimhaut zu schützen. Dadurch kann die Tablette ungehindert den Magen passieren. Der Wirkstoff wird erst im Darm freigesetzt und vom Blut aufgenommen.
Acetylsalicylsäure in geringer Dosierung gehört zur Gruppe der Thrombozytenaggregationshemmer (TAH). Der Wirkstoff hemmt im Blut die Verklumpung der Blutplättchen und damit die Entstehung von Blutgerinnseln. Er blockiert die Bildung von speziellen Botenstoffen (Prostaglandine), die die Blutgerinnung fördern.
Zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes ist in der Regel eine längerfristige Einnahme notwendig. Ein Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS AL PROTECT sollte daher täglich eingenommen wird, damit eine kontinuierliche Wirkung gewährleistet ist.
Pflichtangaben für Endverbraucher
ASS AL Protect 100 mg magensaftresistente Tabletten
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Wird angewendet, um das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln zu verringern und damit Folgendem vorzubeugen: weitere Herzinfarkte, weitere Schlaganfälle, Probleme des Herz-Kreislauf-Systems bei Patienten mit stabiler oder instabiler Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich). Wird ebenfalls angewendet, um der Entstehung von Blutgerinnseln nach bestimmten Arten von herzchirurgischen Eingriffen zur Erweiterung oder zum Offenhalten der Blutgefäße vorzubeugen. Hinweis: Dieses Arzneimittel eignet sich nicht für Notfallsituationen. Es kann nur zur Vorbeugung eingenommen werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen
Stand: Oktober 2024
| EAN | 4150001499894 |
| PZN | 00149989 |
| Anbieter | ALIUD Pharma GmbH |
| Packungsgröße | 100 St |
| Packungsnorm | N3 |
| Darreichungsform | Tabletten magensaftresistent |
| Produktname | ASS AL Protect 100 mg |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Acetylsalicylsäure |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel darf nicht zerdrückt, zerbrochen oder zerkaut werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrgeräuschen (Tinnitus), Erbrechen, Verwirrtheitszuständen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | unabhängig von der Mahlzeit |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | unabhängig von der Mahlzeit |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | unabhängig von der Mahlzeit |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | unabhängig von der Mahlzeit |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | nach der Mahlzeit |
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Magengeschwür (Ulcus ventriculi), die aktiv und wiederkehrend sind
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Andere Blutungen, wie:
- Hirnblutung
- Erhöhter Blutverlust bei Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
- Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie)
- Erbliche Blutgerinnungsstörung (Hämophilie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Schwere Herzschwäche
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bevorstehende Operation
- Verstärkung und Verlängerung der Monatsblutung
- Bluthochdruck
- Geschwüre im Verdauungstrakt, wie
- Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Elektrolyt- und Flüssigkeitsmangel-Zustände (Dehydratationen)
- Neigung zu Allergien
- Neigung zu Gichtanfällen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 16 bis 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Bauchschmerzen
- Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, mit eventuell verlängerter Blutungszeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
- Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
- Schnupfen
- Anfälle von Atemnot
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
- Vorsicht bei Allergie gegen Natriumlaurylsulfat und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
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89150 Laichingen
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Tel: +49 7333 9651-0
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